Kulinarische Highlights sind auch im Allgäu zu finden
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Allgäu GmbH, Stephanie Karrasch

Kulinarischer Sternenhimmel über dem Allgäu

Ob fein eingelegte Bergkräuter, handgetauchte Jakobsmuscheln oder frische saisonale Beeren – die Allgäuer Spitzengastronomie steht für höchste Qualität, handwerkliche Raffinesse und tief verwurzelt.

    Der Guide Michelin hat seine Sterne für das Jahr 2026 vergeben und bundesweit Restaurants ausgezeichnet. Unter den Preisträgern finden sich auch in diesem Jahr wieder fünf Top-Adressen aus dem Allgäu. Und noch eine Auszeichnung geht ins Allgäu: Von über 800 bayerischen Eisdielen hat es Dolcier Patisserie & Gelato (Memmingen) auf Platz 1 geschafft und ist die „Beliebtesten Eisdiele in ganz Bayern“. Vor über 100 Jahren gegründet, führt Benjamin Rau das Unternehmen in vierter Generation. „Unsere Sterne-Restaurants sind strahlende Botschafter für das Allgäu. Sie zeigen, dass sich traditionelle Wurzeln und moderne Spitzenküche auf internationalem Niveau perfekt ergänzen. Wir sind stolz und gratulieren unseren kulinarischen Aushängeschildern ganz herzlich“, so Simone Zehnpfennig, Sprecherin der Allgäu GmbH.

    Die Allgäuer Sterne-Häuser 2026 im Überblick – und wie sie den Stern bewerten:
    Villino
    (Lindau): Bereits seit 1998 trägt das „Villino“ unter Küchenchef Toni Neumann ununterbrochen den Michelin-Stern. Neumann nimmt die Vergabe gewohnt gelassen und konzentriert sich primär auf das tägliche Feedback seiner Gäste – dennoch ist die erneute Bestätigung eine großartige Anerkennung für die kontinuierliche Spitzenarbeit des gesamten Teams.
    Silberdistel (Ofterschwang): Auch wenn man in Ofterschwang insgeheim mit der Wiedervergabe gerechnet hat, bleibt eine Restnervosität vor der Bekanntgabe nie aus, gesteht Restaurantleiterin Naomi Merz. Seit der Eröffnung 2010 geht die Auszeichnung nun schon Jahr für Jahr ins Haus und bestätigt den eingeschlagenen Weg. Das Team setzt weiterhin auf seinen bewährten, exzellenten Stil – egal ob ein anonymer Tester im Raum sitzt oder der Stammgast bewirtet wird.
    Ess Atelier Strauss (Oberstdorf): Küchenchef Peter Strauss hält seinen Michelin-Stern nun bereits im 15. Jahr in Folge. Für ihn ist die Auszeichnung vor allem eine Teamleistung und eine Riesenchance für den Branchennachwuchs. Trotz des anhaltenden Erfolgs bleibt Strauss geerdet: Ein zweiter Stern wird nicht angestrebt, das Setzen neuer kreativer Akzente bei gleichzeitigem Respekt vor der Tradition steht im Fokus.
    Pavo (Pfronten): Seit der Eröffnung im Jahr 2020 kocht Simon Schlachter mit seinem Team stabil auf Sterneniveau. Seine Philosophie: Saisonalität, ein felsenfestes Konzept und absolute Ruhe, selbst wenn sich ein vermeintlicher Tester Notizen am Tisch macht. Das größte Lob bleibt für ihn die Treue der wiederkehrenden Gäste.
    Karrisma (Lindau): Julian Karr punktet nicht nur in der Küche, sondern auch mit einem nahbaren Servicekonzept und dem sympathischen „Du“ für seine Gäste. Für ihn ist der Stern der Lohn für tägliches Vollgas-Geben. Einen zweiten Stern visiert er ganz bewusst nicht an – das Ziel bleibt, die Konstanz zu halten und die Gäste jeden Tag aufs Neue glücklich zu machen.

    Kulinarisches Erbe Allgäu – Geschichte und Rezepte
    Grundlage für die Allgäuer Küche sind geschützte Regionalprodukte, wie beispielsweise der Allgäuer Bergkäse g.U., erstklassiges Handwerk, Passagiere der Slow-Food-Arche sowie besondere Genussschätze, -orte und lokale Spezialitäten. Initiativen wie der Verein Alpgenuss stehen für regionale Produkte auf den bewirtschafteten Alpen im Allgäu.
    Am besten, man probiert das kulinarische Erbe dort aus, wo´s entsteht - eine Auswahl:
    Die Allgäuer Heumilch-Sennereien: Zahlreiche kleinstrukturierte Genossenschaftssennereien – wie die Sennerei Gunzesried, die älteste noch aktive Sennerei des Allgäus, oder die Sennerei Balderschwang, gewinnen bei Käse-Prämierungen auf Landes- und Bundesebene (und sogar bei den World Cheese Awards) regelmäßig Goldmedaillen für ihre handwerklich hergestellten Bergkäse-Spezialitäten.
    Fidelisbäck (Wangen im Allgäu): Ein echtes Urgestein des Allgäuer Bäckerhandwerks (gegründet vor über 500 Jahren), Mitglied im Verein Allgäuer Bäcker und weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt für seine „Allgäuer Seelen“ (ein klassisches Kleingebäck).
    Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten: In dieser Initiative sind über 15 Bio-Molkereien, handwerkliche Metzgereien und Spezialitäten-Erzeuger zusammengeschlossen (darunter auch innovative Vermarkter wie das Projekt Allgoiß für Ziegenprodukte), die für ihre nachhaltige Erzeugung und erstklassige Bio-Qualität staatlich gefördert und ausgezeichnet sind.

    Die Allgäu GmbH hat das kulinarische Erbe zusammengefasst, mit Rezepten  versehen (Booklet und Videos) und die Geschichten dahinter herausgearbeitet. So kann die kulinarische Reise durchs Allgäu beginnen. Tipp: Mit der Allgäuer Käsestraße anfangen und in der Sternegastronomie vollenden.
    https://www.allgaeu.de/genuss-gesundheit/kulinarisches-erbe

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    Allgäu GmbH, Susanne Mölle

    Simone Zehnpfennig

    Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation, Geschäftsfeld Städte und Kultur

    Stephanie Hofer - Allgäu GmbH
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    Allgäu GmbH, Verena Rechner

    Stephanie Hofer

    Digitales Marketing - Social Media, Presse