Die Unternehmensbefragung zur Willkommenskultur wurde zwischen dem 22. September und dem 20. Oktober 2025 von der Allgäu GmbH im Rahmen des Projekts „Fachkräftesicherung“ durchgeführt. Ziel der Befragung war es, die regionale Angebotslandschaft zu analysieren und die Bedarfe der Allgäuer Arbeitgebenden bei der Integration neuer Fachkräfte zu ermitteln. Als methodische Grundlage dienten eine quantitative und qualitative Bestandsanalyse, ergänzt durch Arbeitgeberbefragung sowie Expert:innen-Interviews. Insgesamt haben 524 Personen an der Umfrage teilgenommen, von denen 360 Personen die Umfrage vollständig beantwortet haben.
Die Ergebnisse belegen den hohen Handlungsdruck: 88 % der befragten Betriebe im Allgäu sind bereits vom Fachkräftemangel betroffen. Die Studie verdeutlicht, dass die Lösung über die reine Personalakquise hinausgeht. Fast 80 % der Unternehmen bewerten eine strategische Willkommenskultur als essenziell, um Fachkräfte aus dem In- und Ausland sowie Rückkehrende langfristig an die Region zu binden. Dennoch zeigt die Analyse, dass in vielen Betrieben bisher systematische Onboarding-Prozesse oder interkulturelle Schulungen fehlen.
Alle Ergebnisse im Abschlussbericht
Doch wie lässt sich eine Willkommenskultur als strategischen Standortvorteil festigen? Welche strukturellen Hürden verhindern derzeit, dass neue Mitarbeitende im Allgäu wirklich Wurzeln schlagen? Welche digitalen Unterstützungsangebote benötigen Unternehmen für eine erfolgreiche Integration? Und welche Maßnahmen sollen nun folgen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Fachkräftestudie im folgenden Abschlussbericht.