Mann fotografiert die Blüten des Eisenhut mit dem Handy
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Allgäu GmbH, Dominik Berchtold

Projekte und Meilensteile im Bereich Nachhaltigkeit

Von der Strategie zur Praxis

    Das Nachhaltigkeitsmanagement der Allgäu GmbH koordiniert die Umsetzung spezifischer Maßnahmen an den Schnittstellen von Wirtschaft, Tourismus und Regionalentwicklung. Gemeinsam mit unserem starken Netzwerk leisten wir so in unseren operativen Handlungsfeldern einen kontinuierlichen Beitrag zur zukunftsorientierten Gestaltung unserer Region.

    Projekt-Highlights

    Alpine Awareness Camps (AAC)

    Wie können Digitalisierung und Naturerlebnis im Outdoorsport Hand in Hand gehen? Das grenzüberschreitende Interreg-Förderprojekt „Alpine Awareness Camps“ (Projektphase 2024-2026) hat hierfür neue, zukunftsweisende Lösungsansätze entwickelt und erfolgreich erprobt. Durch die Kombination aus praxisnahen Camps und einer begleitenden digitalen Plattform wird das Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Verhalten im alpinen Raum gestärkt, um Outdoorsportler gezielt für den Schutz sensibler Bergökosysteme zu sensibilisieren.

     

    2026: Motto-Jahr „Allgäuer Naturschätze“

    Im Rahmen unseres Motto-Jahres 2026 „Allgäuer Naturschätze“ lenken wir die Aufmerksamkeit auf den Wert und den Schutz unserer natürlichen Ressourcen. Unter dem Leitgedanken „Wertschätzung für Umwelt, Klima und Natur“ möchten wir das Bewusstsein für die Ökosysteme unserer Heimat stärken. Unser Ziel ist es, durch gezielte Informationen zur Sensibilisierung beizutragen und das gemeinschaftliche Engagement für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Region zu unterstützen.

    2027: Aktionsjahr „Allgäu bio, regional & fair“

    Mit diesem Aktionsjahr verbinden wir regionale Identität mit globaler Verantwortung. In enger Zusammenarbeit mit den Allgäuer Fairtrade Towns und Akteuren der regional-ökologischen Erzeugung möchten wir eine Plattform schaffen, die bio-regionale und faire Alternativen im Allgäu sichtbar macht. Wir arbeiten gezielt daran, das Bewusstsein für den Wert dieser Angebote zu stärken und zu vermitteln, wie bereichernd bewusste Entscheidungen im Alltag sein können. 

    Unser Ziel? Die allgäuweite Sichtbarkeit zu erhöhen und schrittweise ein langfristiges Netzwerk für eine bio-regionale und faire Vermarktung in unserer Heimat aufzubauen.

    KlimKomHub

    Als regionaler Praxispartner begleitet die Allgäu GmbH das wissenschaftliche Projekt „KlimKomHub“ (2025–2028). Das Allgäu wurde dabei als eine von zwei bundesweiten Modellregionen ausgewählt, um neue Wege für eine positive, lösungsorientierte Klimakommunikation zu untersuchen. Der Fokus liegt auf sektorübergreifenden Ansätzen für Landwirtschaft und Tourismus, die am Ende in eine praxisorientierte Toolbox für Kommunen einfließen.

    Netzwerk-Koordination und Austausch

    Nachhaltigkeit lebt vom Mitmachen. Daher koordinieren wir zentrale Netzwerke der Region:

    • Umweltbildung und naturnaher TourismusBündelung von BNE-Akteuren und Umweltbildungsangeboten, um das Verantwortungsbewusstsein für die Allgäuer Natur authentisch und erlebbar zu fördern.
    • Netzwerk Mobilität: Allgäuweiter Austausch der Verantwortlichen für Radverkehr, ÖPNV und Mobilität, um die Verkehrswende im ländlichen Raum voranzutreiben.

    Abgeschlossene Projekte

    Nachhaltigkeit im Lebensraum Allgäu erleben

    Dieses von 2022 bis 2024 umgesetzte LEADER-Projekt diente dazu, verantwortungsvolles Handeln als festes Querschnittsthema bei den regionalen Partnern sowie innerhalb der Allgäu GmbH zu verankern. Aus der engen Zusammenarbeit mit über 170 Akteuren entstand ein starkes Beteiligungsnetzwerk – die sogenannte „Koalition der Willigen“ –, um zukunftsfähige Angebote im Allgäu strategisch zu bündeln. Zu den bleibenden Meilensteinen zählen die Etablierung des heutigen, internen Nachhaltigkeitsmanagements sowie erfolgreiche Gemeinschaftsformate wie die jährlichen Allgäu CleanUP Days.

     

    Umweltbildung und naturnaher Tourismus im Allgäu

    Die Einzigartigkeit unserer Landschaft ist das wertvollste Gut der Region. Um dieses aktiv zu schützen, setzten die kommunalen Akteure im Rahmen dieses LEADER-Kooperationsprojekts (Laufzeit 2018–2021) auf gezielte Wissensvermittlung. Durch eine neu geschaffene zentrale Koordinationsstelle gelang es, die regionale Umweltbildung verstärkt mit dem Tourismus zu verzahnen. Einheimische wie Gäste profitieren heute von einem aktiven Umweltbildungs-Netzwerk und Angeboten, die das Bewusstsein für unsere sensiblen Ökosysteme schärfen.