Olympia in Bayern, Allgäu will dabei sein.
Das Allgäu wirft als Partnerregion von München seinen Hut in den Ring.

Das Allgäu wirft als Partnerregion von München seinen Hut in den Ring.
Offener Brief an Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
Die Stadt München bewirbt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2036/2040/2044. Nun wirft auch das Allgäu selbstbewusst seinen Hut in den Ring – als optimale Ergänzung zur Landeshauptstadt. „Als eine der bekanntesten Sport-, Tourismus- und Lebensregionen Deutschlands möchte das Allgäu die grundsätzliche Bereitschaft bekunden, sich aktiv in ein entsprechendes Konzept einzubringen und einzelne Wettbewerbe als Austragungsregion zu übernehmen“, begründet Landrat Christian Wilhelm, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH, das Interesse. „Das Allgäu steht wie kaum eine andere Region für Sport, Bewegung, Naturerlebnis und Gastfreundschaft. Zahlreiche internationale Spitzensportveranstaltungen, eine ausgezeichnete Infrastruktur sowie eine hohe Begeisterung der Bevölkerung für sportliche Großereignisse bilden eine hervorragende Grundlage. Zudem bietet das Allgäu mit Oberstdorf und UNESCO Welterbe Schloss Neuschwanstein eine weltweit bekannte Landschaftskulisse, die einen erheblichen Mehrwert für die internationale Wahrnehmung Olympischer Spiele in Bayern schaffen könnte.“ In einem Schreiben der Allgäu GmbH an den Bayerischen Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, bekundet das Allgäu offiziell seine Bereitschaft, einzelne Wettbewerbe im Rahmen einer bayerischen Olympiabewerbung zu übernehmen.
Das Allgäu darf durchaus selbstbewusst auftreten: Zahlreiche Spitzensport-Großveranstaltungen wie die Nordische Ski-WM, der traditionsreiche Allgäu Triathlon oder hochkarätige Radsportveranstaltungen zusammen mit dem Olympiastützpunkt Oberstdorf zeugen von der hohen sportlichen und organisatorischen Kompetenz vor Ort. Die Allgäuer Natur bietet eine eindrucksvolle Kulisse und dient bereits seit Jahren als erprobter Austragungsort für internationale Wettkämpfe.
Hohes Potenzial für Radsport und Triathlon und eine begeistere Bevölkerung.
Als besonders geeignet erweist sich laut Wilhelm das Allgäu für das olympische Straßenradrennen. Vorgeschlagen wird eine anspruchsvolle Streckenführung von den Allgäuer Alpen bis nach München. Eine solche Route könnte sämtliche Allgäuer Gebietskörperschaften einbinden und weltbekannte Höhepunkte miteinander verbinden. Angefangen von der Alpenkulisse mit Nebelhorn und dem international bekannten Wintersportort Oberstdorf über Kultur- und Kurorte wie die Basilika Ottobeuren und die Kneippstadt Bad Wörishofen, vorbei an den historischen Städten bis nach Füssen mit Schloss Neuschwanstein und dem Forggensee. Letztlich führt die gesamte Strecke durch die malerische Voralpenlandschaft nach München.
Darüber hinaus verfügt das Allgäu über ideale Bedingungen für weitere Radsportdisziplinen wie Mountainbike Cross-Country und BMX-Wettbewerbe, für die das südliche Oberallgäu hervorragende Strukturen bietet. Auch für Triathlon-Wettbewerbe ist das Allgäu prädestiniert: Mit dem etablierten Allgäu Triathlon beweist die Region seit vielen Jahren, dass sie Maßstäbe für Organisation, Qualität und Atmosphäre im Profisport setzt.
„Olympische Spiele in Bayern bieten die Chance, die Vielfalt unseres Freistaates sichtbar zu machen. Das Allgäu möchte hierzu einen engagierten Beitrag leisten und sich als leistungsfähiger, erfahrener und begeisterungsfähiger Partner einbringen“, betont Geschäftsführer Stefan Egenter. Zudem entspricht eine dezentrale Austragung modernen Konzepten nachhaltiger Olympischer Spiele. Das Allgäu möchte, so die Allgäu GmbH, frühzeitig in die weiteren Planungen und Gespräche eingebunden werden, um gemeinsam konkrete Konzepte für Streckenführungen, Infrastruktur und Organisation auszuarbeiten.
Fotos:
Radrace mit Johannes Rydzek - ehemaliger deutscher Nordischer Kombinierer (2018: Olympiasieger von der Großschanze; bei Nordischen Skiweltmeisterschaften gewann er insgesamt sieben Weltmeistertitel, 2017 in Lahti holte er bei allen vier Wettbewerben Gold)
Jan Frodeno erzielt im Allgäu neuen Weltrekord.

Allgäu GmbH, Susanne Mölle
Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation, Geschäftsfeld Städte und Kultur

Allgäu GmbH, Verena Rechner
Digitales Marketing - Social Media, Presse