Vorfreude und große Welle der Unterstützung
Allgäuer Sportvereine stehen geschlossen hinter der Allgäuer Olympia-Bewerbung

Allgäuer Sportvereine stehen geschlossen hinter der Allgäuer Olympia-Bewerbung
Mit dem heutigen Entscheid, München als Austragungsort für Olympia ins internationale Rennen zu schicken, ist der Traum von Olympia in Bayern ein wenig näher gerückt. Die Freude über die Entscheidung ist riesig, geht doch das Allgäu mit breiter Rückendeckung aus den Sportvereinen in das Rennen um die Mitausrichtung der Olympischen Sommerspiele in München. Landrat Christian Wilhelm, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH, bat im Vorfeld der Bewerbung als Austragungsregion die Allgäuer Sportvereine um Unterstützung. Das Votum war überwältigend: Die Vereine stehen geschlossen hinter dem Antrag, als Austragungsregion für ausgewählte Wettkämpfe zu fungieren und sichern tatkräftige Unterstützung zu.
93 Prozent der Vereine stehen aktiv hinter der Bewerbung
In einem Schreiben hatte sich Christian Wilhelm an die Vorsitzenden, Verantwortlichen der Allgäuer Sportvereine gewandt, um die Unterstützung zu erfragen. Die Rückmeldung war enorm: 93 Prozent aller Sportvereine stehen hinter der Bewerbung und sichern tatkräftige Unterstützung in Form von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu, lediglich sieben Prozent sind unsicher, inwieweit sie helfen können.
„Sport, Bewegung und das ehrenamtliche Engagement bilden das Herzstück unserer Region. Dass unsere Sportvereine so geschlossen und begeistert hinter der Olympia-Initiative stehen, zeigt eindrucksvoll: Das Allgäu ist nicht nur sportbegeistert, sondern auch bereit, ein verlässlicher und leidenschaftlicher Gastgeber zu sein“, zeigt sich Wilhelm erfreut über das klare Signal.
Vereine sehen Chance für Nachwuchs und Vereinsleben.
Ein zentraler Pfeiler für das Gelingen olympischer Wettbewerbe ist der Einsatz freiwilliger Helferinnen und Helfer. Von der Organisation und Logistik über die Betreuung der Athleten und Gäste bis hin zu den Abläufen an den Rennstrecken wird ein großes Netzwerk an Volunteers benötigt. Die Allgäuer Sportvereine haben in einer Umfrage zugesichert, mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite zu stehen. „Wir sehen den olympischen Wettkampf im Allgäu als eine einmalige Chance, unsere Region international als sportlich-attraktive Destination zu präsentieren. Gleichzeitig, und das ist uns ebenso wichtig, erwarten wir einen Schub für den lokalen Breiten- und Nachwuchssport sowie das Vereinsleben. Die Begeisterung für Olympia ist jedenfalls jetzt schon vorhanden“, ist sich Sportveranstalter Marlon Wörndl (Allgäu Triathlon) sicher.
Wettbewerbe im Straßenradsport, Triathlon und MTB im Fokus
Das Allgäu hat sich in einem offenen Brief an Innenminister Hermann offiziell dafür ausgesprochen, im Falle eines Zuschlags an München als Austragungsregion für vier hochkarätige Wettbewerbe, das Straßenradrennen der Damen und Herren, Triathlon, BMX-Wettbewerbe und Mountainbike Cross-Country zu fungieren.
Mit bestehenden Großveranstaltungen wie dem traditionsreichen Allgäu Triathlon, hochkarätigen Radrennen sowie Wintersport-Veranstaltungen besitzt die Region bereits eine erprobte und weltklasse Infrastruktur sowie enorme organisatorische Kompetenz. Durch die positive Rückmeldung sieht sich das Allgäu bestärkt, den Weg im Rahmen des dezentralen Olympia-Konzepts in Bayern weiterzugehen.

Allgäu GmbH, Susanne Mölle
Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation, Geschäftsfeld Städte und Kultur; Unternehmenskommunikation Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben

Allgäu GmbH, Verena Rechner
Digitales Marketing - Social Media, Influencermarketing