Wie der Allgäu Airport seine Emissionen senken will.

10.11.2023
21. Allgäuer Initiativ Konferenz 2023
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Allgäu GmbH, Simone Zehnpfennig

21. Allgäuer Initiativ Konferenz erhält Einblick in Forschung, Entwicklung und Umsetzung.

Schon der Tagungsort der 21. Allgäu Initiativ Konferenz, das Gewerbe- und Dienstleistungszentrum IX Airport Park, vermittelt die erfolgreiche Entwicklung des Allgäu Airports: Eine Maschine von Wizz Air landet, Testfahrzeuge von Continental fahren vorbei, einem der sechs High-Tech-Unternehmen, die sich in Memmingerberg angesiedelt haben. Am Flughafen mischen sich Reisende mit jungen Ingenieurinnen und Entwicklern. Eine Entwicklung, die man vor Jahren dem Allgäu Airport nicht zugetraut hätte, wie Ralf Schmid, Geschäftsführer des Allgäu Airports, berichtet: Vor 21 Jahren begann das Zeitalter der zivilen Folgenutzung und 2007 startete die erste Linienflugmaschine. 2023 werden über 2,7 Millionen Menschen den Allgäu Airport nutzen. Für 2024 werden über drei Millionen Fluggäste prognostiziert. „40 Prozent sind Incoming Passagiere und bringen mit 131 € Tagesausgaben bei durchschnittlich 6,8 Tagen Aufenthaltsdauer ganzjährig Kaufkraftzuflüsse in Höhe von 170 Mio. Euro in die Region, wie die Studie des Bayerischen Wirtschaftsministerium errechnet hat“, erklärt Schmid. „Wir sind kein Abflughafen, sondern Reiseziel sowie Brückenkopf für Einpendler und europäische Arbeitskräfte, die dringend benötigt werden. Eine Entwicklung, die uns auch durch die Pandemie getragen hat.“
Auf dem Weg zur Emissionssenkung: Airport Carbon Accreditation (ACA)
Der Entwicklung des Passagieraufkommens Rechnung tragend, werden die Terminalflächen erweitert, ein Parkhaus und neue PV-Anlagen sowie eine Wasserstoff-Tankstelle geplant und in Anlagen für wetterunabhängigen Flugbetrieb investiert. Der Airport lässt sich durch ACA, ein unabhängiges, speziell für Flughäfen entwickeltes Zertifizierungsverfahren zur Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen, leiten und prüfen. Zur CO2-Reduktion wurde im Frühjahr 2023 das Fernwärmenetz um ein eigenes, mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk ergänzt. Wasserstofftankstellen und PV-Energie sollen den Betrieb des eigenen Fuhrparks und umliegender Firmen unterstützen. Derzeit wird zusammen mit dem Karlsruher Institut für Technologie an neuen, emissionsärmeren Kraftstoffen geforscht. „Wir wollen Vorreiter bei emissionsarmen Kraftstoffen und der Wärmeversorgung sein.

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Allgäu GmbH, Susanne Mölle

Ihr Ansprechpartner

Simone Zehnpfennig

Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation, Geschäftsfeld Städte und Kultur; Unternehmenskommunikation Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben